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Es war der erste Medienkrieg.
Kriegsreporter bekamen das zu sehen, was
die Alliierten anboten. Der Welt wurde
ein "sauberer" Krieg vorgetäuscht
- über die mehr als 100'000 Toten
wurde gerne hinweggesehen. Durch diesen
Krieg erlangten Newssender wie CNN
grosse Popularität, die vermeintlich
objektive Berichterstattungen sendeten.
Gerade US-Medien stellten nie die Frage,
wieso die USA in den Krieg eingetreten
waren. Man begnügte sich mit der
Begründung, dass den Kuwaitern Unrecht
geschah. In Wirklichkeit dürfte es
der USA primär um den Schutz der
dortigen Ölreserven gegangen sein,
kombiniert mit der Möglichkeit, Militärbasen
im Nahen Osten aufzubauen. Auch konnte
mit diesem Krieg das Vietnamtrauma
überwunden werden.
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